Veronika Flaat, Dennis Storhøi, Agnete G. Haaland, Morten Harket
Handlung:
Das Waisenmädchen Kamilla lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Die Tante beschließt, sie in ein Internat zu schicken, doch der Onkel verhindert dies und schickt sie stattdessen zu ihrer älteren Schwester Sophie. Auf dem Weg dorthin trifft Kamilla auf den netten Sebastian. Da sie ihren Zug verpasst, begleitet er sie zu Fuß und sie freunden sich an. Was Kamilla nicht ahnt ist, dass Sebastian ein Dieb ist, der sich auf der Flucht befindet.
Zum ersten Mal gesehen habe ich Bob Newhart wohl im Film "Natürlich blond 2", doch obwohl ich ihn damals sehr sympathisch fand, habe ich mich nicht weiter über ihn informiert und hatte ihn somit als Schauspieler nicht wirklich "auf dem Schirm". Erst viele Jahre später entdeckte ich ihn wieder im Film "Das Millionending" mit Peter Ustinov und Maggie Smith. Und erst kürzlich wurde mir dann klar, dass er nicht nur Schauspieler war, sondern auch Komiker. Er war sowohl als Stand-up-Comedian als auch mit seinen zwei eigenen Serien "The Bob Newhart Show" und "Newhart" sehr erfolgreich.
Auf YouTube bin ich nun zufällig über diesen Sketch gestolpert und habe mich gefragt, ob die Antwort des von Newhart gespielten Psychiaters an die junge Dame, die bei ihm Hilfe sucht, nicht die Antwort auf (fast) alle unsere Probleme ist. Aber urteilt selbst:
Bob Newhart verstarb vor wenigen Wochen, am 18. Juli 2024 im Alter von 94 Jahren.
Schon bevor ich die genaue Definition des Wortes kannte, war die Screwballkomödie mein absolutes Lieblingsfilmgenre. Es stand zwar nicht an jedem Film, den ich mochte, "Screwballkomödie" dran, aber alles, an dem "Screwballkomödie" dranstand, mochte ich.
Auch dem, der von diesem Subgenre der Komödie noch nie etwas gehört hat, ist wahrscheinlich der ein oder andere Film bekannt, der in diese Kategorie fällt.
Hier nur mal einige Beispiele:
Es geschah in einer Nacht (1934)
Mr. Deeds geht in die Stadt (1936)
Mein Mann Godfrey (1936)
Die Schwester der Braut (1938)
Leoparden küsst man nicht (1938)
Die Nacht vor der Hochzeit (1940)
Sein Mädchen für besondere Fälle (1940)
Mr. und Mrs. Smith (1941)
Arsen und Spitzenhäubchen (1944)
Folgende Merkmale zeichnen eine Screwballkomödie unter anderem aus:
Exzentrische oder hysterische Figuren (Der Begriff "Screwball" beschreibt eine Person mit skurrilen Angewohnheiten.)
Hektisches Tempo der Handlung (besonders zum Ende hin)
Rasante Dialoge mit intelligentem Wortwitz
Slapstick-Momente
Respektloser Humor (manchmal mit obszönen Anspielungen)
Ein Konflikt zwischen zwei Parteien - meist Mann und Frau (Hierbei ist die Frau dem Mann nicht nur ebenbürtig, sondern oft sogar überlegen, was für die Blütezeit des Genres, den 30er und 40er Jahren, im wahren Leben eher untypisch war. Diese Überlegenheit zeichnet sich jedoch nicht etwa durch Männerfeindlichkeit aus. Oft ist die weibliche Hauptfigur ihrem männlichen Gegenüber zugetan oder gar verliebt ihn, doch buttert sie ihn mit ihrem kindlichen Übermut so dermaßen unter, dass es bei ihm zu beinahe bemitleidenswerter Hilflosigkeit und damit verbundener Frustration führt.)
MacNamara träumt davon, Europa-Direktor von Coca-Cola zu werden. Um seinem Konzernchef einen Gefallen zu tun, stimmt er zu, dessen verwöhnte Tochter Scarlett für einige Zeit bei sich in West-Berlin aufzunehmen, da dieser hofft, sie sei dort sicherer vor potenziellen Verehrern. Schon nach kurzer Zeit aber trifft sie den überzeugten Jungkommunisten Otto und verliebt sich in ihn. MacNamara legt sich ins Zeug, das junge Paar wieder auseinanderzubringen, bevor Scarletts Vater davon erfährt. Zunächst wird er Otto mit Erfolg los, indem er dafür sorgt, dass er in Ostberlin inhaftiert wird, doch dann stellt sich heraus, dass Scarlett schwanger ist. Nun muss er Otto nicht nur schnellstens aus dem Gefängnis befreien, sondern ihn auch innerhalb weniger Stunden zum Vorzeige-Kapitalisten machen, denn die Schwiegereltern sind bereits im Anflug.
(Fun) Facts:
Regisseur Billy Wilder wurde während der Dreharbeiten in Berlin vom Bau der Mauer überrascht. In der Nacht des 13. August 1961 wurde das Filmset am Brandenburger Tor durch die Bauarbeiten mittig geteilt. Die Filmcrew, die die Veränderungen am nächsten Morgen entdeckte, war gezwungen, nach München zu reisen, wo ein Teil des Brandenburger Tors in den Bavaria Filmstudios nachgebaut werden musste, um die verbleibenden Szenen abdrehen zu können.
James Cagney gab in seiner Biografie an, Horst Buchholz sei der einzige Schauspielkollege gewesen, mit dem er äußerst ungern zusammenarbeitete. Buchholz zeigte sich unkooperativ und versuchte ständig, den anderen Darstellern die Show zu stehlen. Hätte Regisseur Billy Wilder ihn nicht in seine Schranken verwiesen, so hätte es Cagney liebend gern selbst getan.
Nach den Dreharbeiten zu diesem Film, die er als sehr negativ empfand, zog sich Cagney für ganze 20 Jahre aus dem Filmgeschäft zurück und verbrachte stattdessen viel Zeit auf seinen zwei Farmen in Neuengland und Kalifornien.
Nachdem Schauspielerin Joan Crawford, damals Repräsentantin für Pepsi-Cola, sich telefonisch bei Wilder über die Schleichwerbung für Coca-Cola beschwert hatte, fügte dieser dem Film eine weitere Szene hinzu, in der eine Dose Pepsi-Cola vorkommt.
Aufgrund der schwierigen politischen Lage in Berlin, kam der Film beim Publikum zunächst nicht gut an, da eine humorvolle Herangehensweise an das Thema unangebracht schien. Bei seiner Wiederveröffentlichtung im Jahr 1985 fand er dagegen großen Anklang. In Berlin wurde er daraufhin ein Jahr lang in den Kinos gezeigt.
Anmerkung:
Durch die plötzliche Schließung des Brandenburger Tors und den überraschenden Beginn des Baus der Berliner Mauer, sah man sich gezwungen, das Intro des Films entsprechend anzupassen. Eine erzählende Sequenz wurde eingefügt, in der die Hauptperson MacNamara dem Zuschauer die Umstände um Ost- und West-Berlin erklärt.
Ein junges Ehepaar verlässt die Stadt, um eine Hühnerfarm zu gründen. Beide haben keinerlei Ahnung vom Landleben.
(Fun) Facts:
Der Film ist adaptiert vom autobiografischen Roman "Das Ei und ich" von Betty MacDonald.
Dies ist der sechste von sieben Filmen, die Claudette Colbert und Fred MacMurray gemeinsam drehten.
Der Film war ein solcher Erfolg beim Publikum, dass man sich dazu entschied, mehrere darauf basierende Fortsetzungen zu drehen: Die "Ma und Pa Kettle"-Serie. Diese war wiederum so erfolgreich, dass die insgesamt neun Filme zusammen 35 Millionen Dollar einspielten. Man sagt, sie hätten Universal vor dem Bankrott gerettet.
Die hochschwangere Connie wird von ihrem Freund auf die Straße gesetzt. Sie möchte New York verlassen und steigt in einen Zug, der kurze Zeit später verunglückt. Als sie im Krankenhaus erwacht, muss sie feststellen, dass sie irrtümlicherweise für Patricia Winterbourne gehalten wird, mit der sie sich im gleichen Zugabteil befand. Zunächst versucht sie, die Sache richtig zu stellen, doch als Grace Winterbourne, die ihre wahre Schwiegertochter noch nie zuvor gesehen hat, sie herzlich in ihr herrschaftliches Haus aufnimmt, verbirgt sie ihrem Baby zuliebe ihre wahre Identität.
Anmerkung:
Der Film ist adaptiert vom Kriminalroman "Ich heiratete einen Toten" von Cornell Woolrich. Der Stoff wurde bereits 1950 unter dem Titel "Entgleist" verfilmt. In der Hauptrolle: Barbara Stanwyck.
Als Walter erfährt, dass er den Sommer bei zwei ihm unbekannten Großonkeln verbringen soll, ist er ebenso wenig begeistert wie die beiden alten misanthropischen Herrschaften selbst. Zunächst fühlt er sich völlig unwohl auf der abgelegenen Farm, doch dann beginnen Onkel Hub und Onkel Garth, ihm Anekdoten aus ihrer Jugendzeit zu erzählen. Walter ist hin und her gerissen. Stimmen die abenteuerlichen Geschichten oder flunkern die beiden bloß?
(Fun) Facts:
Haley Joel Osment wurde während der Dreharbeiten von dem im Film vorkommenden Schwein attackiert. Die im Film vorkommende Löwin attackierte niemanden.
Die Szenen im Film wurden in chronologischer Reihenfolge gedreht - auch deshalb, weil bei Osment der Stimmbruch einsetzte. Gegen Ende des Films klingt seine Stimme tiefer als am Anfang.
Während des Drehs der Kampfszene in der Bar schlug Robert Duvall seinem Schlauspielkollegen Travis Willingham mehrfach ins Gesicht. Er hielt ihn für einen Stuntman und glaubte, seine Aufgabe sei es, ihn "richtig" zu schlagen - was nicht der Fall war. Das im Film zu sehende Nasenbluten ist echt.
Drehbuchautor und Regisseur Tim MacCanlies entschied sich dafür, eine Löwin anstatt eines männlichen Löwen im Film einzusetzen, da er annahm, diese sei leichter zu händeln. Erst kurz vor den Dreharbeiten erfuhr er, dass es sich genau andersherum verhält.
Da das Ende des Films beim Testpublikum nicht auf Begeisterung stieß, wurde ein alternatives Ende gedreht. Das ursprüngliche Ende ist auf DVD erhältlich.
In der Szene, in der Walter mit der Löwin ringt, wurde Haley Joel Osment aus Sicherheitsgründen durch ein weibliches Stuntdouble ersetzt.
Der im Film vorkommende Arzt wird von Haley Joel Osments Vater, Eugene Osment, gespielt.
Werbetexter Sam hat die Chance, beruflichaufzusteigen, braucht dafür aber ein einwandfreies Image. An sich kein Problem. Er ist ein hochanständiger Ehemann und Familienvater. Doch auch Janet, eine Freundin von Sams Frau, ist gezwungen, eine glückliche Ehe vorzuweisen - nämlich um Millionen zu erben. Allerdings lebt sie von ihrem Mann getrennt und muss sich deshalb Sam "ausleihen".