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Freitag, 28. März 2025

Der Doktor und das liebe Vieh (1978-1990)

TV-Serie (7 Staffeln), Drama/Komödie, UK 
Originaltitel: All Creatures Great and Small
(Nach Erzählungen von James Herriot)

Der junge Tierarzt James Herriot (Christopher Timothy) tritt eine Stelle als Assistentsarzt in einer Landpraxis an. Sein neuer Chef Siegfried Farnon (Robert Hardy) ist fachlich ungeheuer kompetent, mit seinem cholerischen Charakter und seinen damit verbundenen Launen muss James jedoch erst umzugehen lernen. Auch Siegfrieds jüngerer Bruder Tristan (Peter Davison) möchte Tierarzt werden, jedoch fehlt ihm jeglicher Ehrgeiz, um die notwendige Prüfung zu bestehen.
Die Serie berichtet von den persönlichen Verwicklungen Herriots und der übrigen Charaktere, erzählt aber auch humorvoll allerlei Anekdoten über die Arbeit eines Landtierarztes. 


Trailer (Englisch):

TV-Vorschau (Deutsch):

Staffel 1, Folge 1 (Deutsch):

Freitag, 30. August 2024

Drama/Fernsehfilm: Like normal people (1979)

Produktionsland:
USA

Darsteller:
Shaun Cassidy, Linda Purl

Handlung:
Roger verliebt sich in Virginia und sie beschließen zu heiraten. Da aber beide geistig eingeschränkt sind, sind ihre Freunde und Familien strikt dagegen. 
Die Geschichte ist inspiriert von wahren Begebenheiten.

Ganzer Film (Englisch):

Samstag, 24. Juni 2023

Romantische Komödie: Das Ei und ich (1947)

Originaltitel:
The Egg and I

Produktionsland:
USA

Handlung:
Ein junges Ehepaar verlässt die Stadt, um eine Hühnerfarm zu gründen. Beide haben keinerlei Ahnung vom Landleben.

(Fun) Facts:
  • Der Film ist adaptiert vom autobiografischen Roman "Das Ei und ich" von Betty MacDonald.
  • Dies ist der sechste von sieben Filmen, die Claudette Colbert und Fred MacMurray gemeinsam drehten. 
  • Der Film war ein solcher Erfolg beim Publikum, dass man sich dazu entschied, mehrere darauf basierende Fortsetzungen zu drehen: Die "Ma und Pa Kettle"-Serie. Diese war wiederum so erfolgreich, dass die insgesamt neun Filme zusammen 35 Millionen Dollar einspielten. Man sagt, sie hätten Universal vor dem Bankrott gerettet.

Trailer zum Film (Englisch):


Ganzer Film (Englisch):

Freitag, 10. März 2023

Komödie: Cool Runnings - Dabei sein ist alles (1993)

Originaltitel:
Cool Runnings

Produktionsland:
USA

Darsteller:

Handlung:
Derice Bannocks größter Traum ist es, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Als ihm die Qualifikation als Sprinter durch einen unglücklichen Umstand nicht gelingt, will er es in einer anderen Sportart versuchen: Bobfahren. Nur hat Jamaika bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Bobmannschaft. Derice muss nicht nur einen Sponsor und drei weitere Teammitglieder finden, sondern auch einen Trainer, der bereit ist, sich der Herausforderung zu stellen, vier völlig ahnungslose Jamaikaner auf den harten winterlichen Wettkampf vorzubereiten.

(Fun) Facts:
  • Das ursprüngliche Drehbuch war mehr als Drama denn als Komödie angelegt. 
  • Der Film enthält echte Aufnahmen von den Olympischen Winterspielen 1988.
  • Denzel Washington und Eddie Murphy lehnten Rollen für diesen Film ab.
  • John Candy starb fünf Monate, nachdem "Cool Runnings" herauskam.

Anmerkung:
Obwohl der Film von wahren Begebenheiten inspiriert ist, hat er mit der echten Geschichte der ersten Bobmannschaft Jamaikas nicht mehr viel zu tun. So hat das Team in Wahrheit nicht selbst nach Sponsoren suchen müssen und die gegnerischen Mannschaften, die der jamaikanischen Mannschaft im Film feindlich gesonnen sind, haben diese in Wahrheit mit offenen Armen empfangen und unterstützt. Auch sind alle im Film vorkommenden Figuren und ihre persönlichen Geschichten frei erfunden.

Trailer zum Film:

Montag, 30. April 2018

Nur nicht schlafen jetzt, John-Boy! (Katastrophenflug 232)

Da guckt man nichts Böses ahnend einen Flugzeugkatastrophenfilm und John-Boy Walton erscheint auf der Bildfläche! Nein, Spaß beiseite. Der besagte Film („Katastrophenflug 232“) aus dem Jahr 1992 gibt die Ereignisse des 19. Juli 1989 in Iowa wieder - ein Flugzeugunglück, bei dem wider Erwarten über die Hälfte der Passagiere überlebte, nicht zuletzt auch wegen der professionellen Arbeit der Rettungskräfte. Einsatzleiter Gary Brown wird von Richard Thomas (John-Boy Walton) verkörpert; auch Charlton Heston und James Coburn spielen mit.

Das Flugzeug, das sich auf einem Linienflug von Denver nach Philadelphia befand, hatte sämtliche Funktionen verloren, die nötig sind, um dieses sicher landen zu können. Bei der Notlandung auf dem Sioux Gateway Airport (Iowa) kam die Maschine schräg auf dem Boden auf, wodurch eine Tragfläche abbrach und zu brennen begann. Der Rest des Flugzeugs überschlug sich von einem großen Feuerball umgeben und brach schließlich in Stücke. Teile davon landeten im benachbarten Maisfeld, aus dem anschließend zum Erstaunen aller eine große Menge an Überlebenden herausmarschierte. Man sprach immer wieder von einem Wunder.
Die Presse war live vor Ort und filmte die Bruchlandung. Die Originalaufnahmen sind im Film zu sehen.

Ganzer Film (Deutsch):

Dokus:
Die Geschichte rund um die spektakuläre Notlandung wurde auch von den Machern der Doku-Reihen "Sekunden vor dem Unglück" und "Mayday - Alarm im Cockpit" abgehandelt.

Dienstag, 20. Juni 2017

Tom und Jerry für Abgehärtete

Vor ein paar Jahren habe ich zufällig die Titelmusik zu „Der Geist und die Dunkelheit“ entdeckt und mochte sie sehr. Nun habe ich mir endlich auch den Film angesehen. Er erzählt die wahre Geschichte der Menschenfresser von Tsavo, zweier Löwen, die im Jahre 1898 innerhalb kürzester Zeit eine ganze Reihe von Bahnarbeitern erlegt und verspeist haben.
Ich finde ja, die Geschichte hat etwas von „Tom und Jerry“ – nur, dass die Löwen in puncto Intelligenz weniger dem Kater, denn der Maus ähneln. Egal, was man unternimmt, um sie zu fangen und zu töten, sie sind immer wieder schlau genug, ihren Jägern zu entkommen. Im Umkehrschluss will ihren Opfern das Entwischen nie glücken. Gefühlt wird, zumindest zu Beginn, alle fünf Minuten jemand aufgefressen. Aber abgesehen von der Übertreibung hier und da (die bedauerlicherweise bei fast jeder Nach-wahren-Begebenheiten-Story Anwendung findet, obwohl das meiner Meinung nach mitnichten notwendig ist), fand ich den Film ganz in Ordnung. Ja, ich mochte ihn sogar recht gern. Und zwar ziemlich genau so lange, bis Michael Douglas in Gestalt eines Großwildjägers auf der Bildfläche erschien. Was mich störte, war nicht nur die Arroganz der Figur, sondern auch die Tatsache, dass man sich hier ganz und gar nicht an die Wahrheit gehalten hat: In Wirklichkeit gab es diesen Großwildjäger nämlich gar nicht. Die Rolle wurde nur ins Drehbuch hineingeschrieben, um Douglas, der den Film (mit-)produziert hat, einen Schauplatz zu bieten. Alle anderen wichtigen Rollen waren bereits anderweitig besetzt. Zum Beispiel durch Val Kilmer, der den Ingenieur John Patterson verkörpert und den man dafür mit einer Nominierung für die Goldene Himbeere „belohnte“. Meiner Meinung nach hätte diese eher Douglas verdient gehabt; Kilmers schauspielerische Leistung fand ich dagegen gar nicht schlecht. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Die Kritiken waren eben teilweise sehr … naja, kritisch eben. Trotzdem gab’s immerhin einen Oscar für den besten Tonschnitt, was mich nicht weiter wundert, da ich den Soundtrack wie bereits erwähnt sehr mochte. Und was den Rest betrifft, so üben Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen schon allein aus diesem Grund eine gewisse Faszination auf mich aus.

Am Ende des Films wird einem übrigens der Hinweis gegeben, dass die beiden Menschenfresser (man hatte sie damals letztendlich doch noch erwischt) nun ausgestopft in einem Museum in Chicago zu bestaunen seien und dass einem bei ihrem Anblick heute noch angst und bange werden würde (oder so ähnlich). Nun ja, so ganz kann ich da nicht zustimmen. Die damaligen Tierpräparatoren schienen noch nicht allzu viel von ihrem Handwerk zu verstehen, denn so richtig echt wirken die Löwen nicht. (Einfach mal googeln!) Die Gesichter sind zu eingefallen, die Augen zu leblos und was noch erschwerend hinzukommt: Die echten Tsavo-Löwen – obwohl Männchen! – besaßen keine Mähnen. Im Film dichtete man kurzerhand welche hinzu, weil ... klar, Löwen ohne Mähnen machen als Bösewichte eben nicht viel her.