Als der im sonnigen Miami lebende Zahnarzt Dr. Ted Brooks (Cuba Gooding Jr.) von einem Notar über eine Erbschaft im verschneiten Tolketna informiert wird, glaubt er an eine Verwechslung. Doch dann eröffnet ihm seine Mutter (Nichelle Nichols), dass er adoptiert ist. Er reist nach Alaska, um sein Erbe, bestehend aus einer Blockhütte und einem Rudel Schlittenhunden, zu verkaufen. Die hübsche Barkeeperin Barb (Joanna Bacalso) will ihm helfen, sich mit den rauen Sitten Alaskas und mit den Tieren vertraut zu machen. Schließlich verrät sie ihm auch, wer sein leiblicher Vater ist. Doch der ist leider überhaupt nicht so, wie er ihn sich vorgestellt hat.
mit James Coburn, Sisqó, M. Emmet Walsh, Graham Greene, Brian Doyle-Murray, ...
Die 17-jährige Daphne (Amanda Bynes) reist nach England, um endlich ihren Vater (Colin Firth) kennenzulernen. Dieser ist ein konservativer Politiker und steht kurz vor einer wichtigen Wahl. Da Daphne ihm mit ihrem quirligen Temperament für ihn rufschädigend wirkt, zwingt sie sich zunehmend, sich den Erwartungen anzupassen. Doch dadurch entfernt sie sich immer mehr von der Person, die sie eigentlich ist. Außerdem würden die Verlobte und die zukünftige Stieftochter ihres Vaters sie nur zu gern rausekeln.
Der Witwer Friedrich Scherzer (Heinz Erhardt) geht voll und ganz in seinem Beruf als Schlossbibliothekar auf und kann sich deshalb nur bedingt um seinen Haushalt und seine fünf Töchter kümmern. Auch die älteste Tochter Karin (Susanne Cramer) ist berufstätig und kann die Rolle der fehlenden Mutter im Heim nur bedingt ausfüllen. Die Haushälterin ist überfordert und kündigt; die neuen Bewerberinnen türmen, sobald sie erfahren, wie viele Kinder sich im Haus befinden. Da die Dinge regelmäßig aus dem Ruder laufen, schaltet sich schließlich sogar das Jugendamt ein. Als Julchen (Elke Aberle), die jüngste Tochter, erkrankt, fühlt Nachbarin Frau Hansen (Lotte Rausch), eine Arztwitwe, sich in der Pflicht, das Kind wieder gesund zu pflegen und bringt bei der Gelegenheit auch weitere Dinge im Hause Scherzer wieder in Ordnung.
Komödie/Familienfilm, USA Laufzeit: 1 h 35 min Originaltitel: Family Plan (Obwohl der deutsche Titel Ähnlichkeit mit "Die nackte Kanone" aufweist, haben die beiden Filme abgesehen von Darsteller Leslie Nieslen nichts miteinander zu tun. "Die verrückte Kanone" wird außerdem als zweiter Teil von "Rent-A-Kid - Familie auf Probe" beschrieben, knüpft aber nur sehr lose an die Handlung des ersten Films an.)
Jeden Sommer fahren die Kinder aus Cliff Harbers (Tony Rosato) Waisenheim in einen Ferienort, doch in diesem Jahr kommt beinahe etwas dazwischen. Julie (Emily Procter), die neue Besitzerin des Camps erlaubt ihnen zwar die Anreise, doch ihr Verlobter Jeffrey (Judge Reinhold) ist strikt dagegen, da er das Land lieber in ein Resort für Schöne und Reiche verwandeln würde. Durch ein Missverständnis rücken schließlich nicht nur die potenziellen Investoren für sein Vorhaben an, sondern auch die abenteuerlustigen Waisen. Zwei der Kinder verfolgen dabei eine geheime Mission: ihre leibliche Mutter lebt in der Nähe des Camps und sie möchten sie endlich kennenlernen.
Nach der Scheidung von seiner Frau Miranda (Sally Field) und der damit verbundenen Trennung von seinen Kindern schlüpft Daniel (Robin Williams) in die Rolle einer älteren Dame, um unentdeckt als Haushälterin an ihrem Leben teilzuhaben.
Russ (Matt McCoy) und Valerie (Sherry Miller) sind sich nicht sicher, ob sie Kinder wollen. Überhaupt nicht sicher. Als Harry Harber (Leslie Nielsen), der ein Vermietungsgeschäft besitzt, den beiden vorschlägt, er könne ihnen ganz unverbindlich und zur Probe ein paar Kinder ausborgen, halten sie den Mann für verrückt. Doch schließlich gewinnen sie Gefallen an der Idee. Und Mr. Harber weiß auch schon, wo er die passenden Kinder für den Verleih auftreiben kann: Sein Sohn (Tony Rosato), der Leiter eines Kinderheims, macht demnächst Urlaub und vertraut ihm solange seine Schützlinge an.
Nach dem Tod ihrer Mutter leben Sean (Vincent Kartheiser) und Jessie (Thora Birch) mit ihrem Vater Jake (Dirk Benedict) in einem Dorf in Alaska, wo dieser als Pilot arbeitet und mit einem kleinen Flugzeug Fracht befördert. Die Lebensumstellung fällt Sean schwer, zumal er keine gute Beziehung zu seinem Vater hat. Jessie hingegen liebt die Natur und hat bereits Freunde gewonnen.
Eines Abends fliegt Jake während eines Einsatzes direkt in eine Gewitterfront. Die beiden Geschwister hören über Funk mit an, wie er die Kontrolle über sein Flugzeug verliert. Dann bricht der Kontakt ab.
Die organisierten Rettungstrupps finden keine Spur von ihm und man geht davon aus, dass er tot ist. Jessie und Sean wollen ihren Vater aber nicht aufgeben und begeben sich selbst auf die Suche nach ihm. Es beginnt eine abenteuerliche Reise, auf der sie einen jungen Eisbären aus den Fängen zweier Wilderer (Charlton Heston, Duncan Fraser) retten, Schneehänge hinabrutschen, durch gefährliche Gewässer paddeln und schließlich auf den Berg steigen, auf dem sie ihren verunglückten Vater vermuten.
Vielleicht hat sich an Weihnachten deine ganze Familie (oder gar Großfamilie) versammelt, erst im Ess- und dann im Wohnzimmer, ihr habt es euch so richtig gemütlich gemacht, ähnlich wie bei Loriots Familie Hoppenstedt, gemeinsam Geschenke ausgepackt und nebenbei einen Weihnachtsfilm angeschaut. Vielleicht warst du aber auch allein, hast dir einen heißen Kakao gemacht, die Füße hochgelegt und Plätzchen gefuttert, während du auf dem Bildschirm eine schöne Geschichte verfolgt hast. So oder so: die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du beim Suchen nach einem geeigneten Film über einen der Klassiker gestolpert bist, die Jahr für Jahr immer wieder gern ausgestrahlt werden.
Einer der meistgesehenen Weihnachtsfilme weltweit ist "Kevin allein zu Haus", in dem ein kleiner Junge (Macaulay Culcin), während der Rest der Familie McCallister in den Urlaub fliegt, versehentlich daheim zurückgelassen wird und sich gegen zwei Einbrecher (Joe Pesci & Dan Stern) behaupten muss.
In Deutschland hingegen gilt "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" als der beliebteste Film zur Weihnachtszeit. Die Geschichte, die häufiger unter dem Namen "Cinderella" verfilmt wurde, erzählt von der Verwandlung des mit Ruß beschmutzten Mädchens in eine wunderschöne Prinzessin. Wenn man alle Ausstrahlungen in allen Haushalten an allen Endgeräten zusammenzählte, hätte das Aschenputtel sicher bereits mehrere Millionen Haselnüsse angesammelt. Und das, obwohl es kein Eichhörnchen ist.
Ein weiterer gerngesehener Film mit viel Herz ist "Der kleine Lord" mit Ricky Schroder. Es gab zuvor bereits andere Verfilmungen, die jedoch weniger Bekanntheit erlangt haben, denn keine erzählt die Geschichte so charmant wie die Version von 1980.
Mein Tipp:
Obwohl ich den oben aufgeführten Klassikern viel abgewinnen kann, und ich sie mir immer wieder einmal gern anschaue, begrüße ich auch die Ausstrahlung von Filmen, die man noch nicht von vorn bis hinten auswendig aufsagen kann. Deshalb habe ich einen Tipp für euch, und zwar einen, der aus der selben Feder stammt wie "Der kleine Lord". Nur zwei Jahre später verfasste die Schriftstellerin Frances Hodgson Burnett nämlich einen weiteren Roman mit ähnlichem Titel: "Sara, die kleine Prinzessin".
Auch diese Geschichte wurde schon mehrfach verfilmt, zuerst mit Shirley Temple unter dem Namen "Die kleine Prinzessin" und in den 90ern mit Liesel Matthews unter dem Titel "Little Princess", aber die Verfilmung von 1987, ein TV-Mehrteiler, bleibt mein persönlicher Favorit.
(Trailer Englisch)
Wem "Der kleine Lord" gefällt, der wird sicher auch Freude an der kleinen Prinzessin haben, die wie Kevin McCallister ganz auf sich allein gestellt ist. Die Geschichte hat Aschenputtel-Vibes und so gibt es am Ende selbstverständlich ein wunderschönes Happy End.
Kurierfahrer Max Grabelski stolpert beim Ausliefern einer Sendung über eine Leiche und wird daraufhin des Mordes verdächtigt. Er flieht in die Wildnis, wo gleich die nächste Verwechslung stattfindet: Er wird für einen Pfadfinderführer gehalten und hat von da an eine Gruppe Kinder an der Backe. Gemeinsam müssen sie Gefahren wie reißenden Stomschnellen, steilen Felswänden und wilden Bären trotzen.
(Fun) Facts:
Während die Kinderschauspieler, die im Film die Gruppe von Pfadfindern verkörpern, in Vorbereitung auf die Dreharbeiten Schwimm- und Kletterunterricht bekamen, verzichtete Daniel Stern bewusst auf jegliche Übungseinheiten, da er glaubte, dass die auf dem Gebiet der Pfadfinderei völlige Ahnungslosigkeit der von ihm gespielten Hauptfigur so besser zur Geltung kommen würde.
Daniel Stern gab später an, dass er die negative Resonanz, die der Film bekam, zwar verstünde, dass er aber großen Spaß bei den Dreharbeiten hatte und immer gern daran zurückdenkt.
Veronika Flaat, Dennis Storhøi, Agnete G. Haaland, Morten Harket
Handlung:
Das Waisenmädchen Kamilla lebt bei ihrer Tante und ihrem Onkel. Die Tante beschließt, sie in ein Internat zu schicken, doch der Onkel verhindert dies und schickt sie stattdessen zu ihrer älteren Schwester Sophie. Auf dem Weg dorthin trifft Kamilla auf den netten Sebastian. Da sie ihren Zug verpasst, begleitet er sie zu Fuß und sie freunden sich an. Was Kamilla nicht ahnt ist, dass Sebastian ein Dieb ist, der sich auf der Flucht befindet.
Als Walter erfährt, dass er den Sommer bei zwei ihm unbekannten Großonkeln verbringen soll, ist er ebenso wenig begeistert wie die beiden alten misanthropischen Herrschaften selbst. Zunächst fühlt er sich völlig unwohl auf der abgelegenen Farm, doch dann beginnen Onkel Hub und Onkel Garth, ihm Anekdoten aus ihrer Jugendzeit zu erzählen. Walter ist hin und her gerissen. Stimmen die abenteuerlichen Geschichten oder flunkern die beiden bloß?
(Fun) Facts:
Haley Joel Osment wurde während der Dreharbeiten von dem im Film vorkommenden Schwein attackiert. Die im Film vorkommende Löwin attackierte niemanden.
Die Szenen im Film wurden in chronologischer Reihenfolge gedreht - auch deshalb, weil bei Osment der Stimmbruch einsetzte. Gegen Ende des Films klingt seine Stimme tiefer als am Anfang.
Während des Drehs der Kampfszene in der Bar schlug Robert Duvall seinem Schlauspielkollegen Travis Willingham mehrfach ins Gesicht. Er hielt ihn für einen Stuntman und glaubte, seine Aufgabe sei es, ihn "richtig" zu schlagen - was nicht der Fall war. Das im Film zu sehende Nasenbluten ist echt.
Drehbuchautor und Regisseur Tim MacCanlies entschied sich dafür, eine Löwin anstatt eines männlichen Löwen im Film einzusetzen, da er annahm, diese sei leichter zu händeln. Erst kurz vor den Dreharbeiten erfuhr er, dass es sich genau andersherum verhält.
Da das Ende des Films beim Testpublikum nicht auf Begeisterung stieß, wurde ein alternatives Ende gedreht. Das ursprüngliche Ende ist auf DVD erhältlich.
In der Szene, in der Walter mit der Löwin ringt, wurde Haley Joel Osment aus Sicherheitsgründen durch ein weibliches Stuntdouble ersetzt.
Der im Film vorkommende Arzt wird von Haley Joel Osments Vater, Eugene Osment, gespielt.
Derice Bannocks größter Traum ist es, an den Olympischen Spielen teilzunehmen. Als ihm die Qualifikation als Sprinter durch einen unglücklichen Umstand nicht gelingt, will er es in einer anderen Sportart versuchen: Bobfahren. Nur hat Jamaika bis zu diesem Zeitpunkt noch keine Bobmannschaft. Derice muss nicht nur einen Sponsor und drei weitere Teammitglieder finden, sondern auch einen Trainer, der bereit ist, sich der Herausforderung zu stellen, vier völlig ahnungslose Jamaikaner auf den harten winterlichen Wettkampf vorzubereiten.
(Fun) Facts:
Das ursprüngliche Drehbuch war mehr als Drama denn als Komödie angelegt.
Der Film enthält echte Aufnahmen von den Olympischen Winterspielen 1988.
Denzel Washington und Eddie Murphy lehnten Rollen für diesen Film ab.
John Candy starb fünf Monate, nachdem "Cool Runnings" herauskam.
Anmerkung:
Obwohl der Film von wahren Begebenheiten inspiriert ist, hat er mit der echten Geschichte der ersten Bobmannschaft Jamaikas nicht mehr viel zu tun. So hat das Team in Wahrheit nicht selbst nach Sponsoren suchen müssen und die gegnerischen Mannschaften, die der jamaikanischen Mannschaft im Film feindlich gesonnen sind, haben diese in Wahrheit mit offenen Armen empfangen und unterstützt. Auch sind alle im Film vorkommenden Figuren und ihre persönlichen Geschichten frei erfunden.
Ein Waisenkind und eine Millionärstochter, die sich zum Verwechseln ähnlich sehen, treffen sich zufällig in einem Feriencamp und beschließen, in die Rolle der jeweils anderen zu schlüpfen.
Anmerkung:
Der Film beruht lose auf dem Roman "Das doppelte Lottchen" von Erich Kästner. Weitere Filme, die den gleichen Stoff verarbeitet haben sind: