Beim Einführungstanz präsentierte sich die männliche Hälfte der Profis mit nacktem Oberkörper, Jorge zeigte sich dagegen Outfit- und Frisur-technisch verhältnismäßig schlicht. Die Jury war gut drauf, es wurde viel gelobt und gelacht. Nachdem Mickie Alkohol ausgeschenkt hatte (Herr Llambi trank mehr als ein Gläschen) schien die Stimmung dann noch gelöster. Daniel lagen wie immer viele lustige Sprüche auf den Lippen, Victoria verhaspelte sich dafür beim Moderieren mehr als einmal. Im Vergleich zur letzten Woche verbesserten die meisten Kandidaten sich tänzerisch zumindest ein Stück weit. So blühte Auma beim Performen ihrer Salsa regelrecht auf. Simon zeigte ein bisschen weniger „Bambi“ und ein bisschen mehr „echter Mann“. Jan begeisterte wie immer mit seiner lieben Art und der weitestgehenden Schonung des Tanzparketts. Kai sorgte mit seiner Nummer zu „Sexbomb“ für Lachflashs. Rúrik holte die erste 10 der Staffel. Valentina verdiente sich mit ihrem Quickstepp anschließend sogar gleich die vollen 30 Punkte. Für Kim und Pasha reichte es an diesem Abend nicht.
Donnerstag, 18. März 2021
Let’s Dance 2021 – Show 2
Beim Einführungstanz präsentierte sich die männliche Hälfte der Profis mit nacktem Oberkörper, Jorge zeigte sich dagegen Outfit- und Frisur-technisch verhältnismäßig schlicht. Die Jury war gut drauf, es wurde viel gelobt und gelacht. Nachdem Mickie Alkohol ausgeschenkt hatte (Herr Llambi trank mehr als ein Gläschen) schien die Stimmung dann noch gelöster. Daniel lagen wie immer viele lustige Sprüche auf den Lippen, Victoria verhaspelte sich dafür beim Moderieren mehr als einmal. Im Vergleich zur letzten Woche verbesserten die meisten Kandidaten sich tänzerisch zumindest ein Stück weit. So blühte Auma beim Performen ihrer Salsa regelrecht auf. Simon zeigte ein bisschen weniger „Bambi“ und ein bisschen mehr „echter Mann“. Jan begeisterte wie immer mit seiner lieben Art und der weitestgehenden Schonung des Tanzparketts. Kai sorgte mit seiner Nummer zu „Sexbomb“ für Lachflashs. Rúrik holte die erste 10 der Staffel. Valentina verdiente sich mit ihrem Quickstepp anschließend sogar gleich die vollen 30 Punkte. Für Kim und Pasha reichte es an diesem Abend nicht.
Mittwoch, 10. März 2021
Let’s Dance 2021 – Show 1
Meinem Gefühl nach läuft die 14. Staffel der Tanzshow ein wenig schleppend an. Es macht mir nicht so viel Spaß zuzuschauen wie in den vergangenen Jahren. Und bin ich vielleicht nicht die einzige, die das so sieht? Immerhin sind die Zuschauerzahlen von der Kennenlern-Show mit 4,92 Mio. Zuschauern bis zu Show 1 auf 4,03 Mio. Zuschauer geschrumpft. Dramatisch ist das nicht. Und natürlich kann der Trend mit der nächsten Sendung schon wieder anders aussehen. Trotzdem muss man sagen, dass sich die Zuschauerzahlen während der vergangenen Staffel doch relativ konstant hielten. Größere Sprünge von einer Folge zur nächsten gab es nicht. (Im Durchschnitt schalteten übrigens 4,7 Mio. Zuschauer ein.) Ob das Fehlen von Ekat, Massimo, Erich und Isabel dieses Jahr dazu betragen könnte, dass die Quote sinkt? Einen fehlenden Tänzer dann und wann kann man als Fan sicherlich gut verkraften – auch in der Vergangenheit tanzte nicht jeder Profi in jeder Staffel mit –, aber wenn gleich vier bekannte Gesichter auf einmal fehlen, dann bröckelt es schon ein wenig an der liebgewonnenen heimelig-gewohnten „Let’s-Dance“-Kulisse.
Show 1 begann, es war nicht anders zu erwarten, mit einem vor Energie übersprudelnden Einführungstanz der Profis, der mit so viel Klimbim und blendenden Lichteffekten gespickt war, dass man von der Performance an sich eigentlich nicht viel mitbekam. Bevor der Tanzwettbewerb zwischen den Promis dann in die erste Runde startete, erinnerte Moderator Daniel Hartwich den Zuschauer noch einmal daran, dass Rúrik und Renata (Alliterationsalarm!) aufgrund ihres Direkt-Tickets an diesem Abend „unrausschmeißbar“ seien, wohingegen alle übrigen Teilnehmer wie gehabt fliegen könnten – eine erste Aufforderung, auch ja fleißig für seinen Lieblingskandidaten anzurufen.
An erster Stelle durften Lola und
Christian ihr Können unter Beweis stellen. Letzterer sei sehr streng, manchmal
ließe er sich aber auch zu einem dezenten Lob hinreißen, erfuhr man im
Einspieler. Nicht, dass man das nicht schon vorher gewusst hätte. Immerhin ist
Herr Polanc nicht erst seit gestern dabei. Die beiden machten sich auf der
Tanzfläche dann ganz gut, allerdings sollte Lola lieber mal ins Gym gehen als
so viele Storys auf Insta zu posten, meinte Llambi, denn „hinten raus“ hätte
dann doch etwas gefehlt.
Auma und Andrzej
(Alliterationsalarm!) konnten mit ihrer Performance zu Aretha Franklins
„Natural Woman“ nicht wirklich überzeugen; am Ende bekamen sie nur 12 Punkte.
Dafür wurde wieder viel über Barack Obama gesprochen. Einerseits verständlich.
Wenn jemand schon einen Bruder hat, der einmal Präsident war, warum sollte man nicht
darüber reden wollen? Andererseits muss sich Auma doch ein wenig blöd dabei vorkommen,
nur als die „Schwester von …“ zu gelten. Schließlich wird sie wohl mehr
Qualitäten zu bieten haben als ihre bloßen Verwandtschaftsverhältnisse.
Es folgten Mickie und Malika (schon
wieder Alliterationsalarm!). Viel besser als in der letzten Woche war ihre
Performance nicht. Laut Motsi hat Mickie hat den Cha-Cha zerstört – und das
nicht im positiven Sinne! Dafür gab es die niedrigste Punktzahl an diesem
Abend.
An vierter Stelle traten Vanessa
und Alexandru an. Wie schon in der Kennenlern-Show fehlte es Vanessa an der
nötigen Power. Laut der Jury wirkte sie gebremst, zeigte nicht alles, was sie
kann. Sie gelobte Besserung bis zur nächsten Show.
"Quoten-Holländerin" Ilse und der ihr
zugedachte Profipartner Evgenij trainierten in den Tagen vor der Show unter
Beobachtung, denn der Tänzer hatte seine beiden Französischen Bulldoggen im
Schlepptau. Egal, was gerade los sei, meinte Ilse, beim Blick in diese treuen
Hundeaugen sei die Welt wieder in Ordnung. In Ordnung war dann auch ihr Tanz.
Jorge bezeichnete ihn als einen guten Start und lobte ihre fröhliche Art.
Es folgte Senna, die im Tango mit
Robert viel Angriffslust zeigte. Vielleicht floss ein wenig der Frust der
vergangenen Woche mit ein, denn Herr Llambi hatte während der Kennenlern-Show
eine Bemerkung über sie gemacht, wegen der sie sich in der Sendung nicht
willkommen fühlte. Die Moderatoren bescheinigten ihr deshalb im Anschluss noch
einmal, wie sehr man sich freue, sie dabei zu haben. Sie sei für jeden Spaß zu
haben und deshalb solle für sie auch noch nicht Schluss sein mit lustig, warb
Victoria für sie und bat damit um die Anrufe der Zuschauer.
Nicolas legte wie schon in der
vergangen Woche viel Energie an den Tag, die aber, so ließ Vadim schon im
Einspieler verlauten, noch gebündelt werden müsse. Nach ihrem Auftritt wandte
Llambi sich an Jorge, um zu fragen, ob er schon eine Banane gegessen habe. Ja,
wie dem einen oder anderen schon aufgefallen sein dürfte, isst Jorge während
der Show sehr gerne mal eine Banane – für Herrn Llambi offensichtlich ein
gefundenes Fressen, um schmutzige Anspielungen zu machen.
Weiter ging es mit Jan Hofer. Er
sei ein sehr lieber Mensch und habe die Tanzfläche deshalb wohl sehr schonend
behandelt, hieß es von Seiten der Jury. „Du musst angriffslustiger werden!“,
verlangte Llambi und als sei es so geplant, ging, begleitet von einem lauten
Knall, just in diesem Moment versehentlich eine Konfetti-Kanone los. Jan und
Tanzpartnerin Christina zucken sichtlich zusammen, doch der kleine Schreck
verflüchtigte sich in dem allgemeinen Gelächter schnell.
Für Motsis Tänzerherz boten Kim und
Pasha einen wunderschönen Anfang in die Staffel. Nachdem das Model auf einer
rosengespickten Schaukel herabgeschwebt war, vertanzten die beiden ihren
langsamen Walzer sehr klassisch mit schönen Endpositionen, gestreckten Armen
und Beinen und ohne viel Tamtam. „Schönes Paar, schöner Tanz, macht weiter so“,
lautete Jorges Urteil. „Ballen statt Ferse!“, wusste Llambi zu bemängeln,
ansonsten aber gefiel auch ihm der Auftritt gut.
Nach einer Werbepause saß dann plötzlich
Daniel auf der Rosen-Schaukel (das gab es vorher bei „Let’s Dance“ auch noch
nie). Als nächstes Tanzpaar kündigte er „Team Vale“ an, also Valentina und
Valentin (Alliterationsalarm!). Wie schon in der Kennenlern-Show machte die
Schauspielerin auch in dieser Woche eine gute Figur.
Kai und Katrin (Schon wieder
Alliterationsalarm! Das gibt’s doch nicht! Also so langsam bin ich überzeugt,
RTL macht das extra.) nennen sich übrigens „Team Kaiserschmarrn“. Immerhin war Kai
im Takt, bemerkte Llambi, aber er müsse mehr Rücksicht auf Katrin nehmen, um
nicht zu grob zu erscheinen. Auch sei seine Körperhaltung zu gebeugt, er wirke
wie der Glöckner von Notre Dame. Am Ende freute Kai sich trotz allem, dass er
die Wertung von Herrn Llambi immerhin verdoppeln konnte – von einem auf zwei
Punkte.
Im Anschluss sprach Motsi, auf Simon
bezogen, von einem „Bambi-Look“, hinter dem noch viel stecke. Jorge drückte
sich etwas anders aus und bezeichnete ihn als Rohdiamanten mit viel Potenzial.
Und auch Herr Llambi will noch mehr von ihm sehen: „Das ist hier nicht
Verteidigung, das ist Attacke!“
Während des nächsten Auftritts
hatte die Jury dann ein wenig Sorge um Marta. Sorge, dass Erol sie kaputtmachen
könnte, denn er war beim Tanzen ein bisschen „rough“ mit ihr. Am Ende ist sie
aber heil geblieben. Marta Maschine eben. (Seit wann heißt Marta eigentlich
„Marta Maschine“ und nicht mehr „Mega-Marta“? Den Wechsel habe ich irgendwie
nicht mitbekommen.)
Zum Schluss gaben sich Rúrik und
Renata die Ehre, obwohl ihr Tanz sich aufgrund des garantierten Weiterkommens eigentlich
erübrigte. „Jorges Geysir ist ausgebrochen!“, witzelte Llambi im Anschluss an ihre
Performance. (Gehen wir anstandshalber einfach davon aus, dass er seine
opulente Frisur damit meinte.) Jorge jedenfalls aß erst einmal eine Banane.
Am Ende räumte der isländische Fußballer die meisten Punkte ab, während der Abend für Vanessa enttäuschend verlief. Aufgrund ihrer schlechten Bewertung stand ihr die ganze Sendung hindurch die Angst ins Gesicht geschrieben, die sich am Ende auch als begründet erwies. Sie und Alexandru schieden aus. In Anbetracht der Tatsache, welchen Aufwand die Schlagersängerin betrieben hat, um einmal an „Let’s Dance“ teilnehmen zu können (sie schrieb Briefe an mehrere Mitarbeiter der Show, in denen sie darum bettelte, einmal mittanzen zu dürfen), ist ihr frühzeitiges Ausscheiden doppelt traurig. Auch Alexandru, als einer der neuen Profis, dürfte den Wunsch gehabt haben, ein wenig länger dabei zu bleiben. In der Vergangenheit haben viele Ausgeschiedene die Sendung trotz allem mit einem Lächeln verlassen. Vanessa konnte das nicht …
Hier einige Twitter-Kommentare zur ersten Show:
Am 9. April startet übrigens die
neue Sendung „Let’s Dance Kids“ auf RTL, in der fünf Promi-Kinder
gegeneinander antreten. Begleitet werden sie von fünf Kinder-Profis sowie fünf
erwachsenen Profis, die zusätzlich unterstützen.
Als Kandidaten treten an:
Angelina Stecher-Williams (Tochter von Judith Williams)
Jona Szewczenko (Tochter der ehemaligen Eiskunstläuferin und Schauspielerin Tanja Szewczenko)
Maris Ohneck (Sohn von Schauspieler Erdoğan Atalay, „Alarm für Cobra 11“)
Spencer König (bekannt aus „Pfefferkörner“)
Zoé Baillieu (bekannt aus „GZSZ“)
Als Profis sind dabei:
Erik Rettich
Jana Lembersky
Mischa Bakscheev
Selma Lohmann
Tizio Tiago Domingues da Silva
Und diese erwachsenen Profi-Tänzer stehen den Kindern unterstützend zur Seite:
Melissa Ortiz-Gomez
Regina Luca
Roberto Albanese
Sergiu Luca
Victoria Kleinfelder-Cibis
Ich schaue da auf jeden Fall rein. :-)
Donnerstag, 4. März 2021
Let’s Dance 2021 – Die Kennenlern-Show
Am vergangenen Freitag lief bei RTL die große Kennenlern-Show von “Let’s Dance”, bei der man nicht nur als Zuschauer die Kandidaten kennenlernte, sondern auch die Kandidaten die Profitänzer und die Profitänzer die Kandidaten. Im Großen und Ganzen verlief die Sendung irgendwie holprig. Einmal lief Victorias Mikrofon noch, während sie mit der Regie sprach, dann vergaß Daniel, Motsi ihre Bewertung abgeben zu lassen. Angeblich war das sein erster Fehler, seit er die Sendung moderiert. Ich bin mir da zwar nicht sicher, möchte mir aber auch nicht die Mühe machen, mir alle Folgen aus allen Staffeln noch einmal anzusehen, um es nachzuprüfen. Wenn ich in meinem Gedächtnis krame, fällt mir allerdings tatsächlich kein Patzer ein, der es wert gewesen wäre, ihn mir zu merken.
Ansonsten präsentierte sich die Show erst einmal so, wie man es erwartete. Das Intro wirkte ein wenige albern: 20er Jahre Kulisse mit entsprechender Musik. Motsi und Jorge hängen gelangweilt herum. Victoria will sie aufheitern, indem sie Daniel auf ihrem Handy per Videotelefonie anruft (was in den 20ern, wie wir alle wissen, bereits gang und gäbe war), doch auch der ist bloß mit Faulenzen und Chips futtern beschäftigt, was natürlich gar nicht geht! Victoria will umgehend Hilfe rufen, was allerdings überflüssig ist, da Herr Llambi bereits dasteht, als Retter Motsis, als Retter Jorges, als Retter Daniels, Victorias und der ganzen Nation und in fröhlich-feierlicher Manier ausruft, dass nun “Let’s Dance” in eine neue Runde startet, um uns, den Zuschauern, gute Unterhaltung in den langweiligen Lockdown-Alltag zu bringen.
Wie immer gab es dann zur Eröffnung
der Show einen Profi-Tanz mit viel Tamtam und Pyrotechnik. (Für mich dürfte es von
beidem ruhig etwas weniger sein.) Gleich darauf folgte der Hinweis, alle
Corona-Regeln würden selbstverständlich eingehalten. Ein Muss, auf dass keiner
der Zuschauer auf die Idee käme, Beschwerde einzureichen – ob nun aufgrund
fehlender Masken oder nicht vorhandenem Sicherheitsabstands zwischen den
Tanzpaaren während der Paartänze.
Wo wir schon beim Thema Paartanz
sind: Massimo Sinató und Lili Paul-Roncalli waren zu Gast und führten ihren
Lieblingstango vor, um den Teilnehmern der diesjährigen Staffel schon einmal zu
zeigen, wie es richtig geht – beziehungsweise: gehen könnte. Anschließend
durfte sich Lili als “Lilifee” betätigen und lottozahlenziehungsmäßig eine von
zwei goldenen Kugeln aus einem Plexiglas-Behälter fischen. Dem Sieger der
Profi-Challenge ist es stets vergönnt, sich den Promi für die darauffolgende „Let’s-Dance“-Ausgabe
selbst auszusuchen. Da aber sowohl Christian als auch Christina im vergangenen
Jahr selbige Challenge gewannen, sollte das Los zwischen ihnen entscheiden. Christian
triumphierte und erwählte Lola Weippert, die ihn vor Freude direkt ansprang –
oder sollte man sagen: beinahe umsprang?
Jedenfalls geriet er ein wenig ins Wanken, woraufhin Daniel sich nicht verkneifen
konnte, die Bemerkung loszulassen, dass Christian damals ja einfach stehen
geblieben wäre, ein schelmisch neckender Hinweis darauf, dass der Profitänzer,
bedingt durch das Älterwerden (er ist 42 und damit in der Tanzwelt beinahe schon
ein Greis), vielleicht nicht mehr ganz so stabil auf beiden Beinen steht, wie
noch vor einigen Jahren.
Apropos Beine: Bereits beim
Einlaufen der Stars kam heraus, dass Jan Hofer, der älteste Teilnehmer auf
Seiten der Promis, Beine hat, worauf
auch explizit noch einmal hingewiesen wurde, obwohl es wohl niemanden wirklich
überraschte. Vermutlich, da er nicht sehr groß ist, wurde ihm Christina als
Partnerin zugewiesen. Es hätte natürlich auch Marta werden können, die
ebenfalls zu den kleineren Tänzerinnen gehört, die man aber lieber mit Erol Sander verpaarte.
Pasha, in diesem Jahr als Profitänzer
zum ersten Mal dabei, ist verhältnismäßig hoch gewachsen und darf deshalb mit Model
Kim Riekenberg tanzen. Eigentlich, so verriet er, heißt er im wahren Leben ja Pawel.
Pasha sei bloß sein Tanz-Name. Nun ist natürlich ein jeder erpicht darauf, zu
erfahren, wieso. Kim Riekenberg war Llambis Meinung nach übrigens in der Kennenlern-Show
noch zu schüchtern, Lola Weippert dagegen war zu stürmisch und zu
unkoordiniert. „Wenn ich dich zuhause hätte, würde ich nicht mehr zu Wort
kommen“, meinte er. Jetzt ist nur die Frage, wie Herr Llambi auf den Gedanken
kommt, Lola Weippert bei sich daheim aufzunehmen. Will er sie adoptieren oder
hegt er etwa Wünsche anderer Art? Wir werden es wohl nie erfahren.
Vadim Garbuzov, der nach einer
Pausierung in diesem Jahr wieder bei „Let’s Dance“ dabei ist und der bereits in
der österreichischen Version der Tanzshow (“Dancing Stars”) mit einem Mann
tanzte und davon ausgiebig schwärmte, wurde nun auch hier in ein Mann-Mann-Team
gesteckt (zusammen mit Ex-Prince-Charming Nicolas Puschmann). Er schien darüber
mehr erfreut als überrascht. War das etwa schon zuvor zwischen Vadim und dem
Sender so abgesprochen?
Auma Obama ließ auf Nachfrage hin verlauten,
dass sie nicht genau wisse, ob ihr Bruder Barack sich die Sendung ansah, um den
Zuschauer aber nicht zu enttäuschen, gingen die Moderatoren einfach mal halbwegs
fest davon aus, dass er es tat. Man sah Frau Obama die Freude am Tanzen zwar an,
Herr Llambi jedoch meinte, dass ihr Tango hätte aggressiver ausfallen müssen. Auch
Simon Zachenhuber hat seiner Meinung nach an diesem Abend nicht alles gezeigt,
was er kann – was der Boxer allerdings abstritt. Genauso kam bei der humorvollen
Powerfrau Senna Gammour das mit der Power auf dem Parkett wohl noch nicht genug
rüber. Ilse DeLange aber überraschte Motsi dafür positiv mit ihrer Energie und
ihrer lebenslustigen Ausstrahlung.
Vanessa Neigert, die sehr süß
lispelt, wollte während ihres ersten Auftritts bei „Let’s Dance“ alles so
richtig machen, dass ihr vor lauter Perfektionismus leider ein wenig der Dampf
fehlte. Sie schien verwirrt, als Motsi verriet, dass „perfekt“ langweilig und
beim Tanzen nicht gefragt sei. Als perfekt kann man wohl am wenigsten die
Performances von Mickie Krause und Kai Ebel nennen, die punktetechnisch am Ende
hinten lagen. Die Enttäuschung war Kai anzusehen und auch Mickie ließ
verlauten, er würde eigentlich gerne recht weit kommen im Wettbewerb, zumindest
bis zum Discofox-Marathon, um zu seinen eigenen Liedern zu tanzen. Ein Wunsch, der
nachvollziehbar ist, für den er aber wohl noch ordentlich trainieren muss.
Valentina Pahde bekam an diesem
Abend die beste Bewertung und wurde schließlich mit Valentin Lusin verpaart –
ein so schrecklich offensichtlicher Move von RTL, dass man eigentlich von
selbst darauf hätte kommen müssen, was ich nicht tat, weshalb ich mich ein
wenig ärgerte.
Sieger der Herzen war ganz klar Rúrik Gíslason. Er hatte es mit der deutschen Sprache etwas schwer und deshalb den ganzen Abend über Fragezeichen im Gesicht. Dafür wurde er quasi ununterbrochen gelobt – für seinen Tanz und für sein gutes Aussehen. Am Ende gewann er vööööllllig überraschend das Direkt-Ticket, was bedeutet, dass er in Folge 1 nicht rausfliegen kann, selbst wenn er die ganze Show über trotzig und mit verschränkten Armen auf der Tanzfläche sitzt, was nebenbei bemerkt nicht zu erwarten ist …