Sonntag, 31. Juli 2022

Komödie: Hasch mich – ich bin der Mörder (1971)

Originaltitel:
Jo

Produktionsland:
Frankreich

Hauptdarsteller:

Handlung:
Als der Autor Antoine Brisebard von einem Gangster namens Jo erpresst wird, beschließt er, diesen zu ermorden und lockt ihn unter dem Vorwand, ihm das schuldige Geld zahlen zu wollen, in sein Haus. Er bringt die Tat zwar nicht fertig, dummerweise löst sich aber dennoch ein Schuss aus seiner Waffe. Er beschließt, die Leiche im Fundament des Pavillons verschwinden zu lassen, den seine Frau im Garten errichten lassen will. Als der Inspektor ihm einen Besuch abstattet, um ihn darüber aufzuklären, dass der Erpresser Jo tot in seiner eigenen Wohnung aufgefunden wurde, muss der überraschte Brisebard herausfinden, wen er stattdessen umgebracht hat.


Die berühmte "Nein - Doch - Oh"-Szene:

Soundtrack zum Film:

Ganzer Film (Deutsch):

Samstag, 30. Juli 2022

Diese berühmten Schauspieler hatten einen Gastauftritt in der TV-Serie "Columbo"

In der Krimi-Serie "Columbo", die sich über 10 Staffeln erstreckte, gab es eine ganze Reihe von Gastauftritten berühmter Schauspieler, die in den meisten Fällen sogar den Mörder selbst verkörperten. 
Hier eine kleine Liste von Namen, von denen dir garantiert einige bekannt vorkommen werden:

Roddy McDowall ("Planet der Affen")
in der Episode "Zigarren für den Chef"

Blythe Danner ("Meine Braut, ihr Vater und ich") 
in der Episode "Etüde in Schwarz" (Zum Zeitpunkt des Drehs war Danner schwanger mit Tochter Gwyneth Paltrow.)

William Shatner ("Star Trek", Captain Kirk)

Leornard Nimoy ("Star Trek", Spock)
in der Episode "Zwei Leben an einem Faden"

Faye Dunaway ("Network", "Bonnie und Clyde")
in der Episode "Der Tote in der Heizdecke"

Martin Landau ("Ed Wood", "Kobra, übernehmen Sie")
in der Episode "Doppelter Schlag" (Er trat quasi gleich zweimal auf, da er die Zwillingsbrüder Dexter und Norman Paris verkörperte.)

Johnny Cash ("Rivalen des Todes", "Mord im falschen Bezirk")
in der Episode "Schwanengesang" (Da Cash eher als Musiker, denn als Schauspieler Bekanntheit erlangte, scheint es passend, dass er hier einen Countrysänger verkörpert.)

Dick van Dyke ("Mary Poppins")
in der Episode "Momentaufnahme für die Ewigkeit" (Diese Episode habe ich bereits hier erwähnt)

Louis Jourdan ("Gigi", "James Bond - Octopussy")
in der Episode "Mord à la Carte"

Janet Leigh ("Psycho", "Meine Schwester Ellen")
in der Episode "Tödliches Comeback"

Jamie Lee Curtis ("Ein Fisch namens Wanda", "Die Glücksritter")
in der Episode "Todessymphonie" (in einer kleinen Nebenrolle als Kellnerin)

Hector Elizondo ("Monk", "Plötzlich Prinzessin")
in der Episode "Mord in der Botschaft" (In dieser Episode ebenfalls zu sehen ist Jeff Goldblum in einer sehr kleinen Nebenrolle als Demonstrant; er wird namentlich nicht erwähnt.)

Freitag, 29. Juli 2022

10 schöne Kinderfilme für die Sommerferien

Wer die Schnauze voll hat von Elsa, Anna und Co., von albernen Zeichentrickfilmen und überzogenen Animationsstreifen, der findet in dieser kleinen Liste von Spielfilmen aus den 70ern, 80ern und 90ern vielleicht eine Alternative:

mit Jeff Daniels, Anna Paquin, Dana Delany, Terry Kinney

mit Tina Majorino, Aidan Pendleton, Keith Carradine, Joshua Jackson, Chelsea Field, Shane Meier

mit Chrispin Dickson Wendenius, Henrik Larsson, Ellen Demerus, Linda Bergström

mit Charles Grodin, Bonnie Hunt, Dean Jones, Nicholle Tom, Sarah Rose Karr, Christopher Castile

mit James Cromwell, Magda, Szubanski, Danny Mann, Hugo Weaving, Miriam Margolyes

mit Tom Guiry, Mike Vitar, Patrick Renna, Brendon Quintin Adams

mit Jacob Joseph Worton, Adam Robert Worton, Joe Mantegna, Joe Pontoliano, Brian Haley

mit Rick Moranis und Ed O'Neill

mit Jared Rushton, Amy O'Neill, Rick Moranis, Thomas Wilson Brown, Matt Frewer

mit Inga Nielsson, Maria Persson, Pär Sundberg


>>> Schau dir auch den Film "Sommer mit Onkel Erik" an! <<<

Sonntag, 24. Juli 2022

Filmdarsteller: Peter Ustinov (1921-2004)

Ganzer Name:
Sir Peter Alexander Baron von Ustinov

Geboren:
London, 1921

Bekannteste Filme:
Mein persönlicher Lieblingsfilm mit Peter Ustinov:
  • Das Millionending (1968), mit Maggie Smith, Bob Newhart und Karl Malden. Für das Drehbuch, an dem Ustinov selbst mitgeschrieben hat, gab es eine Oscar-Nominierung.

Besonderheiten:

Ustinov war nicht nur Schauspieler, sondern auch Drehbuch-/Autor, Theaterschauspieler, Regisseur, Produzent, Humorist, Moderator. Er war sprachlich sehr talentiert und synchronisierte seine Filme teilweise selbst ins Deutsche und Französische.

Auszeichnungen:
  • 1952: Golden Globe Award: Bester Nebendarsteller (Quo vadis?)
  • 1958: Emmy Award: Beste Einzeldarbietung eines Darstellers – Haupt- oder Nebenrolle (Omnibus: The Life of Samuel Johnson)
  • 1960: Grammy Award: Beste Aufnahme für Kinder (Prokofjew: Peter and the Wolf)
  • 1961: Oscar: Bester Nebendarsteller (Spartacus)
  • 1965: Oscar: Bester Nebendarsteller (Topkapi)
  • 1967: Emmy Award: Herausragende Einzeldarbietung eines Hauptdarstellers (Barefoot in Athens)
  • 1970: Emmy Award: Herausragende Einzeldarbietung eines Hauptdarstellers (A Storm in Summer)
  • 1972: Internationale Filmfestspiele Berlin: Silberner Bär für Künstlerische Vielseitigkeit
  • 1980: Evening Standard British Film Award: Bester Hauptdarsteller (Tod auf dem Nil)
  • 1990: Erhebung in den britischen Adelsstand als Knight Bachelor (Anrede „Sir“) durch Queen Elizabeth II (über die er einmal gesagt hat, sie sei kleiner als man denke)
  • 1992: British Academy Film Award: Britannia Award für das Lebenswerk
... sowie viele weitere Auszeichnungen und Nominierungen.

Gestorben:
Genolier (Schweiz), 2004


Freitag, 22. Juli 2022

Familienkomödie: Sommer mit Onkel Erik (2001)

Originaltitel:
Min søsters børn

Produktionsland:

Dänemark


Darsteller:


Handlung:

Erik Lund ist Kinderpsychologe und schreibt als solcher erfolgreiche Bücher zum Thema Erziehung. Als seine Schwester und sein Schwager ihn als Babysitter für ihre fünf Kinder verpflichten, kann er seine in der Theorie wunderbar funktionierenden Methoden in der Praxis austesten.

Mittwoch, 20. Juli 2022

Spielshow: What's my line? (1950-1967)

Erstausstrahlung:
USA, 1950

Prinzip der Sendung:
Eine vierköpfige Jury erriet durch das Stellen von Ja-oder-Nein-Fragen die Berufe mehrerer (bürgerlicher) Gäste und meist zum Ende der Show einen Überraschungsgast in Form eines Prominenten (in diesem Fall mit verbundenen Augen).

Besetzung:
John Charles Daly (Moderator)
Arlene Francis, Dorothy Kilgallen, Bennett Cerf und weitere (Frage-Panel)

Ausschnitt:
Hier ein Ausschnitt aus einer Sendung im Jahre 1963. Zu Gast: Colonal Sanders, Gründer von KFC (Kentucky Fried Chicken), dessen Gesicht bis heute das Logo der Unternehmenskette ziert. (Diese Episode von "What's my Line?" ist übrigens die erste, die nach der Ermordung John F. Kennedys im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Gedreht wurde sie bereits vorher.)

Deutsche Version:
Unter dem Titel Was bin ich? wurde ab 1955 eine deutsche Version der Sendung mit Robert Lembke ausgestrahlt.
(Berühmt ist besonders Lembkes Frage: "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?" Denn zum Anfang jeder Sendung durfte sich sein Gast stets ein Sparschwein aussuchen, das sich dann im Laufe des Abends mit Münzen füllte - oder auch nicht. Je nachdem, ob die Jury mit ihren Fragen richtig lag - oder eben nicht.)

Auch hier ein Ausschnitt:

Freitag, 15. Juli 2022

Romantische Komödie: Three blind mice (1938)

Produktionsland:
USA

Darsteller:
Handlung:
Pamela, Elizabeth und Moira leben auf einer kleinen Hühnerfarm in Kansas. Ihre einzige Perspektive, um dem öden Landleben zu entkommen, ist, sich gut zu verheiraten. Als die drei ein wenig Geld erben, reisen sie nach Kalifornien, wo Pam die gut betuchte Society-Lady mimt, während ihre Schwestern das Dienstpersonal spielen. Schon bald wird der wohlhabende Ranchbesitzer Steve Harrington auf sie aufmerksam. Außerdem wirft der aus reichen Verhältnissen stammende Van Dam Smith ein Auge auf Pam. Doch als der Kellner Mike ihr Spiel durchschaut, droht der Plan der Damen aufzufliegen.


Ganzer Film (Englisch):


Dienstag, 1. Juni 2021

Let’s Dance 2021 – Show 12 (Finale)

Und … vorbei. Die 14. Staffel von Let’s Dance ist gelaufen. Hier gibt’s eine kleine Zusammenfassung der letzten Show.
Wie gewohnt setzte sich das Finale aus drei Teilen zusammen:
- Dem Jury-Tanz, bei dem keine Hebefiguren und kein sonstiger Schnickschnack erlaubt waren.
- Dem Lieblingstanz der Kandidaten, einem innerhalb der Staffel bereits getanzten Tanz, der erneut präsentiert werden durfte.
- Und dem Freestyle, einem durch Promi und Profi völlig frei gestalteten Tanz ohne Vorgaben durch Produktion oder Jury.
 
Valentina Pahde und Valentin Lusin
… rechneten damit, für die Jury eine Rumba performen zu müssen – und behielten Recht damit. Motsi stattete den beiden einen Besuch ab, um als strenge Tanzlehrerin an den noch vorhandenen Ecken und Kanten zu schleifen. Am Ende zahlte sich das harte Training aus. Es gab 30 Punkte.
Für ihren Lieblingstanz, den „Wiener Walzer“ hatte Valentina bereits zuvor schon einmal 30 Punkte ergattern können und damit einen „Let’s Dance“-Rekord aufgestellt. Doch wer hätte schon sicher voraussagen können, ob es auch beim zweiten Mal so gut klappen würde? Nun ja, es klappte. Auch für den Lieblingstanz gab es die volle Punktzahl.
Der Finalfreestyle des Paares bestand aus einem Medley zu Marilyn Monroe. Am Ende spendierten die Jurymitglieder auch hier je 10 Punkte.
 
Rúrik Gislason und Renata Lusin
… bekamen von der Jury einen Tango zugeteilt. Herr Llambi besuchte die beiden während des Trainings und heizte dem Isländer ein wenig ein. Schließlich ergatterten sie 29 Punkte, drei Punkte mehr als bei seinem ersten Tango in Show 4.
Als Lieblingstanz erwählten die beiden sich den Jive zu „Don’t worry, be happy“ und konnten anschließend sehr happy sein über 30 Punkte.
Das Freestyle-Thema des Paares – wer hätte es ahnen können? – war „Thor“. Rúrik schwang den Hammer, die Jury die Kellen. Erneut 30 Punkte.
 
Nicolas und Vadim
… bekamen als Jury-Tanz ebenfalls den Tango zugeteilt. Jorge besuchte die beiden beim Training und gab den Tipp, Nicolas solle doch einmal den gesamten Tanz hindurch führen. Er bewertete ihre Performance anschließend mit neun Punkten. Von Motsi und Herr Llambi gab es je dieselbe Wertung.
Bei der Auswahl ihres Lieblingstanzes beschlossen die beiden, ihren Zuschauern noch einmal den Ohrwurm „Du hast den Farbfilm vergessen“ zu verpassen. Für den Charleston gab es die vollen 30 Punkte.
Am Ende wollte Nicolas dann doch noch das Klischee bedienen, wie er sagte, und nötigte Vadim dazu, mit ihm die „Rocky Horror Picture Show“ zu vertanzen. Für ihren Freestyle gab es 28 Punkte.
 
Wiedersehen mit den „ausgeschiedenen“ Teilnehmern
Wie in jeder Finalshow gab es auch in diesem Jahr einen erneuten Auftritt aller ausgeschiedenen Kandidaten. Na gut, nicht ALLER Kandidaten. Sowohl Ilse de Lange als auch der in dieser Staffel frisch hinzugekommene Profi Pascha Zvychaynyy durften aus Quarantäne-Gründen nicht an der Show teilnehmen. Deshalb tanzte Ilses Partner Evgeny mit Paschas Partnerin Kim Riekenberg.
Die ehemaligen Teilnehmer betraten in der Reihenfolge ihres Ausstiegs das Parkett: Vanessa Neigert – Kim Riekenberg – Senna Gammour – Kai Ebel – Erol Sander – Mickie Krause – Jan Hofer – Lola Weippert – Auma Obama – Simon Zachenhuber.
Kai Ebels Version von „Sexbomb“ war erneut ein voller Erfolg – zumindest aus unterhaltungstechnischer Sicht. Auch sein anschließender Kommentar, die Bezeichnung „ausgeschiedene Kandidaten“ solle man doch bitte ändern, denn sie wecke unangenehme Assoziationen, sorgte für Lacher. Mickie bekam nach „Tequila“ ein Gläschen von Herrn Llambi spendiert und über das Wiedersehen mit Halbfinalist Simon Zachenhuber freute man sich von allen Seiten offensichtlich ganz besonders.
 
Der Showact
Natürlich darf eine kleine Show-Einlage bei „Let’s Dance“ nicht fehlen. So gab es einen Gast-Auftritt von den „No Angels“. Lucy Diakovska ließ auf Nachfrage schon einmal durchblicken, dass sie sich auf jeden der zu erlernenden Tänze freuen würde, sollte sie im nächsten Jahr dabei sein. Auch Sandy Mölling würde, wie sie sagte, noch einmal teilnehmen. Sie war bereits in Staffel 1 dabei und landete damals immerhin auf dem dritten Platz.
 
Ein Finale der Lusins und Alliterationen
Als die Show sich langsam dem Ende zuneigte, war der glitzernde „Let’s Dance“-Pokal für die drei Finalisten bereits zum Greifen nahe – klar, denn er stand ja direkt vor ihrer Nase auf dem Tanzparkett. Daniel und Victoria verkündeten abwechselnd das Endergebnis aus Jury-Urteil und den Anrufen der Zuschauer:
Der dritte Platz ging an Nicolas und Vadim. Enttäuscht schienen die beiden nicht. Eher glücklich und dankbar, es überhaupt ins Finale geschafft zu haben.
Valentin und Ehefrau Renata umarmten sich an dieser Stelle freudig, woraufhin Daniel erklärte, dass die beiden sich genau dieses Szenario gewünscht hatten: ein Lusin-Finale.
„Valentin und Valentina oder Rúrik und Renata?“ hieß es dann. Nebenbei bemerkt zwei sehr schöne Alliterationen! Am Ende siegte der Zuschauer-Liebling über die Favoritin der Jury. Rúrik Gislason konnte seinen Hammer gegen den Pokal eintauschen und trägt nun den Titel „Dancing Star 2021“.
 
Hier einige Kommentare zum „Let’s Dance“-Finale 2021: